Die Bank ist nicht dein Freund

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Markus Berendes legt offen warum die Bank nicht Ihr Freund ist!

In diesem Interview mit Markus Berendes, gehen wir der Frage auf den Grund wie Sie am besten Ihr Geld anlegen und warum Ihr Geld bei der Bank nicht so gut geparkt ist, wie Sie meinen!

Interviewer: Hallo Herr Berendes, vielen Dank für Ihre Zeit! Sie haben es ja bereits öfter erwähnt, dass Sie das Gefühl haben, die Beratung in der Bank hätte sich nochmals dramatisch in eine falsche Richtung bewegt. Wenn Sie Anlegern einen Rat geben könnten was sie am besten mit ihrem Geld machen sollten, in der jetzigen Phase. Was wäre das für ein Rat?

Markus Berendes: Die Frage ist gut, aber es funktioniert so nicht. Der Rat wäre, sich jemanden wie uns zu suchen, der erst mal wirklich klärt, was eigentlich die Situation bei diesem Anleger ist. Was ist seine aktuelle Situation? Wie ist er aufgestellt? Dazu gehört tatsächlich eine ernst gemeinte Analyse, die vor allem auch beinhaltet, was er will!

Will er demnächst heiraten? Ist er schon verheiratet? Sind Kinder geplant? Sind keine Kinder geplant? Selbständig machen oder weiter angestellt sein? Wie sind die Perspektiven in seinem Unternehmen? Ich könnte noch lange so weitermachen. Aus diesen ganzen Fragen heraus, ergibt sich ein Bild über den Menschen. Und aus dem Bild, das sich dort ergibt, muss dann der Schluss gezogen werden, was wäre für diesen speziellen Kunden die richtige Lösung oder besser gesagt das richtige Konzept!

Es macht keinen Sinn, mit irgendwelchen Produkten daherzukommen. Das ändert sich, denn in zwei Jahren ist etwas anderes sinnvoll. Sie dürfen nicht vergessen, mit jedem Wechsel verdient der, der am wenigsten verdienen sollte, nämlich die Bank. Bei jedem Wechsel verdient die Bank. Immer wieder neue Abschlusskosten. Das macht keinen Sinn. Sinn macht es also, hinzugehen und zu schauen, wo das langfristig hinlaufen muss bei einem Anleger und dann die richtigen Entscheidungen zu fällen.

Und das geht nur zusammen mit dem Mandanten. Daher ist die Frage so nicht zu beantworten, aber ich hoffe Sie haben ein Verständnis dafür bekommen wie hier vorzugehen ist!

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Bankberater handeln im Interesse der Bank

Interview: Es kommt auf die individuelle Situation an, auf jeden einzelnen und seine Bedürfnisse, Verhältnisse und Wünsche! Und bei der Bank ist es dann eher so, dass ein Portfolio an Produkten da ist und dann muss man halt gucken, was man am besten dem Kunden gibt! Verstehe ich das richtig?

Markus Berendes: Ich finde oft eine sehr lustige Situation bei meinen Kunden vor. Die haben natürlich auch einen Bankkontakt. Das ist ja auch normal. Das ist ja auch in Ordnung. Der besteht dann aus sieben, acht Verbindungen. Früher sagte man dazu Gummibänder. Also jeder Vertrag, den ein Kunde hat, ist ein kleines Gummiband. Je mehr Gummibänder, je besser.

Das erste Gummiband ist natürlich das Girokonto. Das zweite ist die Kreditkarte, oder die Karten überhaupt. Das dritte ist dann irgendein Sparbuch. Das vierte ist dann ein Prämien Sparbuch. Das fünfte ist dann ein anderes Sparbuch. Und dann kommt als sechstes noch ein Sparbrief dazu. Und wenn man dann mal schaut, dann gibt es da sieben, acht, neun, zehn Gummibänder und fünf davon sind Sparbücher, die alle die gleiche Verzinsung haben.

So bekommt man relativ schnell ein Bild davon, dass die eigentliche Aufgabe darin bestand, möglichst viele Gummibänder zu schaffen, damit es der Kunde schwer hat, sich woanders hin zu orientieren. Fakt ist jedoch, dass die Banken in der digitalen Welt mit den Möglichkeiten heute Konten zu eröffnen und einfach auch Geld hin und herzuschieben, große Probleme bekommen haben.

Das mit den Gummibändern funktioniert einfach nicht mehr so, da sich einige Menschen die mitdenken natürlich zu recht fragen, warum benötige ich denn 5 gleiche Sparbücher?

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Interviewer: Absolut, dieses Vorgehen der Bankmitarbeiter, ist dann eher an die jeweiligen Ziele der Bank geknüpft als an das eigentliche Interesse des Anlegers?

Markus Berendes: Ja. Es soll möglichst viel Gummibänder geben. Jedes Sparbuch ist ein Gummiband, das man auch noch kündigen müsste, wenn man weg will Umso höher die Wechselkosten, desto eher bleibt der Kunde Kunde egal ob es woanders besser wäre oder nicht! Das ist System. Das ist so geplant.

Vielen Dank Markus Berendes für diese einfache Erklärung! Zusammenfassend ist zu sagen, es gibt nicht die perfekte Lösung für alle! Eine Lösung muss individuell gefunden werden und in erster Linie erstmal losgelöst von Produkten und Gesellschaften sein!

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