Benjamin Berendes und die Schule des Lebens Teil 1!

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Herzlich offen spricht Benjamin Berendes in diesem zweiteiligen Interview über zweite Chancen, das Leben auf See und das Entdecken der Welt!

Ein Leben voller Wechsel

Interviewer: Hallo Herr Benjamin Berendes. Wenn es für Sie in Ordnung ist wechseln wir gleich zum persönlichen du! Also danke, dass ich heute hier sein darf, um mehr über Dich und Deine Vergangenheit erfahren zu können. Zu aller erst eine konkrete Frage! Was ist Deine Geschichte, Benjamin? 

Benjamin Berendes: Ja, meine Geschichte. Wie bin ich an den Punkt gekommen, an dem ich heute bin? Rückwirkend betrachtet war der Weg doch relativ bewegt. Eine wirklich länger dauernde Konstante habe ich eigentlich erst seit den letzten 10 Jahren. Davor war mein Leben geprägt von Wechseln. 

Es ging eigentlich mit 15, 16 los, als ich nach Nürnberg zu meiner Mutter gezogen bin. Die Schule gewechselt habe, was mich im Nachhinein betrachtet wahrscheinlich auch davor bewahrt hat, die eine oder andere falsche Ausfahrt zu nehmen. Es ging auf dem Gymnasium los. Dadurch, dass ich ja eine gut funktionierende Infrastruktur in meiner alten Schule hatte, die dann weggefallen ist, war auch relativ schnell klar, dass ich kein Abitur machen werde. 

Somit bin ich dann auf die Hauptschule gewechselt. Dort habe ich dann über den M-Zweig, die mittlere Reife erlangt. Ich hatte das Glück, dass ich einer der Allerersten war der an diesem M-Zweig Pilotprojekt teilnehmen durfte. Das war so das erste Mal, dass ich in meinem Leben eine letzte Chance bekommen und diese auch genutzt habe. 

Die Stärken im Zwischenmenschlichen

Und dann bin ich relativ schnell mit der Frage konfrontiert gewesen: „Okay, was machst du?“. Eigentlich alle Leute, die ich zu dem Thema befragen konnte und befragt habe, haben gesagt: „Benjamin, mach etwas mit Menschen. Mach etwas mit Menschen. Alles Trockene ist nicht dein Ding. 

Interviewer: Konntest du Ihren Rat verstehen? 

Benjamin Berendes: Ja das konnte ich, denn ich brauchte die Abwechslung und die Möglichkeit kommunizieren und interagieren zu können. Und so ging eine Karriere in der Hotellerie los, mit einer Lehre zum Restaurantfachmann, die ich doch relativ gut abgeschlossen habe. Einfach weil es mich interessiert hat, weil es Spaß gemacht hat. Es haben alle Recht gehabt, Menschen sind mein Ding. 

Aber auch Beraten, bis zu einer gewissen Form auch Dienstleister sein. Dienen ist so ein bisschen das falsche Wort. Auch in der Gesellschaft wird der Kellner, der klassische, mehr als Diener empfunden. Und tatsächlich ist er das nicht. Sondern er ist ein Helfer. Der Job eines Kellners ist es nicht, Dir die Füße zu küssen, sondern der Job eines Kellners ist es,seinen Beitrag dazu zu leisten, Dir Deinen Abend so angenehm wie möglich zu gestalten. Das verwechseln die Leute. Deswegen ist es auch ein Ausbildungsberuf. Deswegen musst Du sehr, sehr viel wissen. 

Vor allem in der gehobenen Hotellerie oder in der gehobenen Gastronomie. Da geht es dann eben darum, welche Weine passen zu welchem Essen, um bei den ganz profanen Dingen zu bleiben. Du musst Leute bezüglich möglicher Allergene beraten und ein umfassendes Wissen aufbauen. Das hat mir auch sehr gefallen. Und das war auch der Grund warum ich das sehr gut gemacht habe. 

Also ich lerne sehr, sehr schnell und in sehr, sehr kurzer Zeit, wenn mich etwas wirklich interessiert. Jedoch lerne ich gar nichts, wenn mich etwas nicht interessiert. Das war so die Quintessenz aus der Zeit. Und dann habe ich die Chancen genutzt, die einem ein Leben in der Gastronomie oder Hotellerie bieten. 

Vom Hörner abstoßen hinaus in die weite Welt 

Interviewer: Erzählen Sie mehr, wie ging es dann weiter Benjamin?

Benjamin Berendes: Ich war viel unterwegs. Ich habe dann zwei Jahre im Schwarzwald gearbeitet und mir aus beruflicher Perspektive ein bisschen die Hörner abgestoßen. Ich habe dort in einem Luxushotel gearbeitet. Hört sich verlockend an, aber das ist wirklich harte Arbeit, hart verdientes Geld. Dann bin ich wieder zurück nach Nürnberg. 

In Nürnberg habe ich anschließend ein halbes Jahr in einer Bar verbracht, um dann für zwei Jahre auf ein Kreuzfahrtschiff gehen zu können. Und dieser Schritt, war in beide Richtungen, also sowohl positiv als auch was das an Power kostet, mitunter das Heftigste, was ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe.

Wie es Benjamin Berendes auf dem Kreuzfahrtschiff erging, was er dabei lernte und warum es alles andere als Süßholz raspeln ist erfahren Sie im zweiten Teil von “Benjamin Berendes und die Schule des Lebens”. 

Benjamin Berendes und die Schule des Lebens Teil 2!

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